„Den Toten zur Ehr, den Lebenden zur Mahnung“ – eine Inschrift, die für die Besucher der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau an einem Denkmal zu lesen ist, vereint Geschichte und Gegenwart miteinander und fordert uns alle auf, diesen Teil der deutschen Geschichte als Erinnerung wachzuhalten.
Wir 8 und 9 -Klässler der Hauptstufe waren mit Klasse 9 der GWRS Krautheim in der Erinnerungsstätte Dachau. Dort hatten wir eine Führung, in der uns viel über die Menschen erzählt wurde, die dort festgehalten und ermordet wurden. Am Anfang waren es Kriegsverweigerer, Andersdenkende, Zeugen Jehovas, Polen und Russen, später dann Juden. Es wurden dort viele Menschen erschossen und deren Leichen verbrannt. Dachau war ein Arbeitslager. Die Menschen, die dort waren, waren meist nur 3-4 Wochen da und starben aufgrund der schweren Arbeit an Erschöpfung. Sie arbeiten auf dem Feld oder bauten riesige Bunker für die Rüstungsindustrie. Die Bunker waren so groß wie 5 Fußballfelder!
Nach der Führung im Museum sind wir zu den Baracken gegangen, wo 60 bis zu 400 Menschen in einer Baracke gelebt haben. Danach waren wir im Krematorium. Die Gaskammer war als „Brausebad“ gekennzeichnet. Es ist nicht bekannt, ob in diese Gaskammer zum Einsatz kam. Viele tausend Menschen sind in Massengräber beerdigt und viele tausend Menschen wurden verbrannt und deren Asche verstreut.